Als Logistikunternehmen Kosten und Emissionen gleichzeitig senken? Das geht – in NRW.
Um zukunfts- und wettbewerbsfähig zu bleiben, setzt Contargo, einer der führenden Anbieter intermodaler Containertransporte in Europa, auf E-Lkw und positioniert sich als Vorreiter der klimafreundlichen Logistik in Europa. Bis 2045 soll die gesamte Flotte von rund 1.000 Fahrzeugen elektrifiziert sein. Auf diese Weise gelingt es Contargo, seine CO₂-Emissionen signifikant zu reduzieren, steigenden Energie- und CO₂-Kosten zu begegnen, Mautgebühren zu senken und den wachsenden Kundenwunsch nach nachhaltigen Transportketten zu bedienen. Statt auf kleine Einzellösungen zu setzen, entschied sich Contargo für einen systemischen Wandel: Neben der Umstellung der Fahrzeuge auf E-Lkw baut das Unternehmen das größte private Ladenetzwerk für schwere Elektro-Lkw in Deutschland. An 15 strategisch wichtigen Standorten werden in Zusammenarbeit mit SBRS, einem Unternehmen der Shell Group, insgesamt 90 Ladepunkte mit einer Leistung von je 250 kW eingerichtet. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr. Die Förderrichtlinie wird von der NOW GmbH koordiniert und die Anträge werden durch das Bundesamt für Logistik und Mobilität bewilligt.
Bereits heute sind über die Hälfte der 51 Ladepunkte an strategisch wichtigen Standorten in Betrieb. Die E-Lkw-Flotte umfasst derzeit 57 vollelektrische 44-Tonner, bis Ende 2025 sind 90 geplant.