Klimaquartier.NRW

Projekt des Landes Nordrhein-Westfalen zur Förderung von klimafreundlichen Quartieren

Das Landesprojekt „KlimaQuartier.NRW" initiiert und fördert den Bau und die Sanierung von energieeffizienten und klimafreundlichen Quartieren. Ziel ist die Reduzierung der Treibhausgasemissionen im Gebäudesektor. Dabei liegt der Fokus auf der Qualität von Gebäudehüllen, der Energieeffizienz und der technischen Infrastruktur.

Klimafreundliche Quartiere sind ein wichtiger Baustein auf dem Weg in eine klimaneutrale Zukunft. Mit dem von NRW.Energy4Climate koordinierten Projekt unterstützt die Landesregierung Kommunen, Planende, Investierende und Ausführende bei der Realisierung von Quartieren mit geringen Treibhausgasemissionen. Es baut auf dem erfolgreichen Projekt „100 Klimaschutzsiedlungen in NRW“ auf. Die Mindestanforderungen sind allerdings in Bezug auf die maximal zulässigen CO₂-Emissionen und die Gebäudeenergieeffizienz noch deutlich ehrgeiziger. Ein KlimaQuartier.NRW darf nur fünf Kilogramm CO₂-Äquivalente pro Quadratmeter und Jahr emittieren. Qualifizieren können sich sowohl Neubauten als auch die energetische Sanierung von Bestandsbauten.

Herausragende Projekte, die besonders ambitionierte Lösungsansätze verfolgen, haben die Chance, in vier verschiedenen Kategorien zusätzlich ausgezeichnet zu werden: Energiekonzept plus, Städtebau plus, Ökologie plus oder Umsetzung plus.

Förderung für das KlimaQuartier.NRW nach progres.nrw

Interessierte können sich laufend für eine Teilnahme beim „KlimaQuartier.NRW“ bewerben. Eine Jury wählt regelmäßig neue Quartiersprojekte aus. Neben energetischen Aspekten werden dabei auch die städtebauliche Gestaltung und Gesichtspunkte der Nachhaltigkeit berücksichtigt. Ausgezeichnete Projekte erhalten neben dem Gütesiegel eine finanzielle Unterstützung im Rahmen der Förderrichtlinie progres.nrw. Die Höhe der Förderung richtet sich dabei nach dem Gebäudetyp sowie der Höhe der wärmebedingten CO₂-Emissionen des Quartiers und beträgt maximal 5.000 Euro pro Wohneinheit. Für das KlimaQuartier.NRW plus steht eine zusätzliche Förderung zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie hier.

 Weitere Details liefert der Planungsleitfaden für Projektentwickler, Kommunen und Planungsbüros.

Kreislaufdiagramm zum KlimaQuartier.NRW mit Themen CO2-Emissionen, lokale Stromerzeugung, Gebäudequalität, Luftdichtheit und Monitoringkonzept

Ausgezeichnete Quartiere als „KlimaQuartier.NRW“ des Landes NRW

Welches Quartier wurde ausgezeichnet? 

Von 5 Baugruppen genossenschaftlich organisiertes Neubauquartier in Aachen rund um einen denkmalgeschützten Gutshof am Branderhofer Weg, der als Nachbarschaftszentrum genutzt wird 

Errichtung von insgesamt 69 Wohneinheiten in 4 Mehrfamilienhäusern 

Fertigstellung bis Dezember 2026 geplant 

Warum ist das Quartier besonders klimafreundlich? 

Hoher Wärmeschutzstandard der Gebäudehülle als Effizienzhausstandard 40 

Wärmeversorgung durch Luft-Wasser-Wärmepumpen mit Fußbodenheizung 

Klimafreundliche Stromerzeugung mit Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern und zusätzlichem Stromspeicher 

Niedrige CO₂-Emissionen von 4,55 kgCO₂eq/m²a durch eine effiziente Kombination aus hoher Wärmedämmung und nachhaltiger Wärmeerzeugung 

Welche weiteren Aspekte sorgen für mehr Nachhaltigkeit im Quartier? 

Soziokulturelle Qualität durch unterschiedliche Wohnformen in Mehrgenerationenhäusern 

Bezahlbarer Wohnraum mit 50 Prozent sozial geförderten Wohnungen und Gemeinschaftswohnungen 

Holzrahmenbau mit Massivholzdecken 

Extensive Dachbegrünung sowie Fassadenbegrünung 

Umfangreiches Mobilitätskonzept u.a. mit Carsharing und Bike-Sharing Angeboten für die Nachbarschaft 

Gemeinschaftliche Freiflächen mit Spielgeräten, Nutzgarten und Obstwiese 

Projektverantwortung: 

Gut!Zusammen Aachen eG 

Welches Quartier wurde ausgezeichnet? 

Neubau eines ländlichen Wohnquartiers in Bergneustadt 

Errichtung von 36 Einfamilienhäusern 

Geplante Fertigstellung bis 2027 

Warum ist das Quartier besonders klimafreundlich? 

Hoher Wärmeschutzstandard der Gebäudehülle als Effizienzhaus 40 plus 

Effiziente Anlagentechnik in Form eines kalten Nahwärmenetzes mit Sole-Wasser-Wärmepumpen in jedem Gebäude 

Nachhaltige Stromversorgung durch Photovoltaik-Anlagen auf allen nutzbaren Dachflächen 

Einsatz eines zentralen Stromspeichers in einem Arealnetz zur Erhöhung des Autarkiegrads 

Sehr niedrige CO₂-Emissionen von 3,3 kgCO2eq/m²a durch Verbindung eines hohen Wärmeschutzes und nachhaltiger Wärmeerzeugung 

Welche weiteren Aspekte sorgen für mehr Nachhaltigkeit im Quartier? 

Verwendung von ökologisch-nachhaltigen Baustoffen nach dem Cradle to Cradle - Prinzip (z.B. Holz, Lehm, Hanf) 

Natürliche Gartengestaltung mit minimaler Versiegelung und Verwendung heimischer Gehölze 

Vorgesehene Anteile der Gartenflächen als Blumenwiese für Insekten 

Projektverantwortung: 

Eikamp GbR 

Welches Quartier wurde ausgezeichnet? 

Neubauquartier an der Stiepeler Straße und Markstraße in Bochum Querenburg mit rund 360 Wohneinheiten, einer Kita sowie gesundheitsaffinem Gewerbe in insgesamt 7 Gebäudekomplexen.

Warum ist das Quartier besonders klimafreundlich? 

Alle Anforderungen des „KlimaQuartier.NRW“ werden in der Konzeptvergabe festgelegt

Gebäudeenergiekonzepte werden im Laufe des Planungsprozesses durch die Investoren festgelegt

Versorgung des Quartiers durch Fernwärme (derzeitiger CO2-Faktor: 0,063 kg/kWh) und quartiersübergreifendes Energiekonzept durch die Stadtwerke Bochum

Photovoltaik-Anlagen auf mindestens 30 % der Dachflächen (im Bebauungsplan festgelegt)

Zusätzlich teilweise Stellplatzüberdachung mit PV-Anlagen

Welche weiteren Aspekte sorgen für mehr Nachhaltigkeit im Quartier? 

Oberflächige Regenwasserbewirtschaftung und Retention an Oberfläche sowie Trennung von Abwasser und Regenwasser und gedrosselter Abfluss bei Abflussspitzen

Multifunktionsfläche wird durch Quartiersbewohner:innen, Sportler:innen, Schule und Besucher:innen genutzt (Mobilität, Schulhof, Veranstaltungen, etc.)

Quartiersplatz bzw. -wege dienen der Vernetzung einzelner Gebäude

Stellplätze für Car- oder Bikesharing, Mobilitätshub

Projektverantwortung: 

Stadt Bochum

Welches Quartier wurde ausgezeichnet?

Neubau eines städtischen Wohnquartiers in Dormagen

Errichtung von 126 Wohneinheiten in 4 Geschosswohnbauten

Geplante Fertigstellung bis 2029

Warum ist das Quartier besonders klimafreundlich?

Hoher Wärmeschutzstandard der Gebäudehülle mit einem Transmissionswärmeverlust von 0,25 W/m2K, Effizienzhaus-40-Standard

Nachhaltige Wärmeversorgung mittels Luft-Wasser-Wärmepumpe. Ein Monitoringsystem optimiert die Anlagenhydraulik nach Nutzerverhalten und Wettervorhersage

Klimafreundliche Stromerzeugung mit Photovoltaik-Anlagen auf dem Dach

Niedrige CO₂-Emissionen von 4,3 kgCO2eq/m²*a

Welche weiteren Aspekte sorgen für mehr Nachhaltigkeit im Quartier?

Biodiversität im Quartier durch Erhalt und Ausbau des bestehenden Grünsaums mit hoher Artenvielfalt

Bezahlbarer Wohnraum für alle Alters- und Einkommensschichten (Anteil von mindestens 30 Prozent sozial geförderten Wohnungen)

Mobil-Hub mit 30 Ladesäulen sowie Bike- und Car-Sharing-Angeboten

Projektverantwortung:

Baugenossenschaft Dormagen eG

Welches Quartier wurde ausgezeichnet?

Neubau eines städtischen Wohnquartiers in Dortmund

Errichtung von 127 Wohneinheiten in zwölf Mehrfamilienhäusern sowie von 30 Plätzen in einem Pflegeheim

Geplante Fertigstellung bis 2029

Warum ist das Quartier besonders klimafreundlich?

Hoher Wärmeschutzstandard der Gebäudehülle mit einem Transmissionswärmeverlust von 0,25 W/m2K

Wärmeversorgung über ein effizientes Niedertemperaturnetz mit Sole-Wasser-Wärmepumpen und dezentralen „Booster“-Wärmepumpen

Nachhaltige Stromversorgung durch Photovoltaik-Anlagen auf allen nutzbaren Dachflächen

Niedrige CO₂-Emissionen von weniger als 5 kgCO2eq/m²a

Welche weiteren Aspekte sorgen für mehr Nachhaltigkeit im Quartier?

Mobilitätskonzept mit guter Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel sowie zahlreiche Fahrradstellplätze, Autostellplätze mit E-Ladesäulen und Bike- und Car-Sharing-Stationen

Kein motorisierter Verkehr im Innenbereich des Quartiers

Offene Freianlagen mit extensiver Begrünung, Verdunstungs- und Versickerungsmulden sowie Spiel- und Wegeflächen mit hoher Aufenthaltsqualität

Errichtung der Gebäude teilweise in Holz-Hybrid-Bauweise

Projektverantwortung:

AWO Bezirk Westliches Westfalen e. V.

Welches Quartier wurde ausgezeichnet? 

Neubau eines städtischen Wohnquartiers in Dortmund
Errichtung von 37 Wohneinheiten in 5 Mehrfamilienhäusern
Fertigstellung bis Juni 2024 geplant

Warum ist das Quartier besonders klimafreundlich? 

Hoher Wärmeschutzstandard der Gebäudehülle in monolithischer Bauweise

Klimafreundliche Stromerzeugung mit Photovoltaik-Anlagen auf dem Dach (Mieterstrommodell)

Nachhaltige Wärmeversorgung mittels Luft-Wasser-Wärmepumpe

Sehr niedrige CO2-Emissionen von 0,58 kgCO2eq/m²*a

Welche weiteren Aspekte sorgen für mehr Nachhaltigkeit im Quartier? 

Inklusives Wohnprojekt für junge Menschen mit Handicap

Begrünung der Dachflächen des Quartiers

Errichtung von E-Ladesäulen vor dem Quartier

Projektverantwortung: 

Spar- und Bauverein eG Dortmund

Welches Quartier wurde ausgezeichnet?

Neubauquartier in Duisburg, Teil des neuen Stadtteils „6-Seen-Wedau“

Errichtung von 186 Wohneinheiten in rd. 30 Townhouses und 6 Mehrfamilienhäusern

Fertigstellung voraussichtlich bis 2027 geplant

Warum ist das Quartier besonders klimafreundlich?

Hoher Energieeffizienzstandard der Gebäudehülle als Effizienzhaus 40 + QNG

Anschluss an ein neu errichtetes Fernwärmenetz mit stetig sinkenden CO₂-Emissionen gemäß Transformationsplan des Energieversorgers

Klimafreundliche Stromversorgung u. a. mit Photovoltaik-Anlagen auf Dachflächen mit Mieterstrom-Modell

Niedrige CO₂-Emissionen von < 5 kgCO₂eq/ m2a (zum Zeitpunkt der Fertigstellung) durch hohen Wärmedämmstandard der Gebäude, Wärmeversorgung über Fernwärme sowie Nutzung von selbst erzeugtem Strom über Photovoltaik

Welche weiteren Aspekte sorgen für mehr Nachhaltigkeit im Quartier?

Quartier als „wassersensible Stadt“ mit oberflächennaher Entwässerung

Begrünung der Dachflächen des Quartiers

Sharing-Konzepte von E-Mobilität und Lastenfahrrädern sowie gute Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel

Projektverantwortung:

Nyoo Real Estate GmbH

Welches Quartier wurde ausgezeichnet? 

Energetische Sanierung eines städtischen Wohnquartiers in Duisburg-Ungelsheim

Sanierung von 124 Wohneinheiten in 31 Mehrfamilienhäusern

Geplante Fertigstellung bis Ende 2024

Warum ist das Quartier besonders klimafreundlich? 

Sanierung zum Effizienzhaus 85

Umstellung der Wärmeversorgung von Erdgaskesseln auf Luft-Wasser-Wärmepumpen

Nachhaltige Stromversorgung durch Photovoltaik-Anlagen auf allen nutzbaren Dachflächen (Mieterstrom), insgesamt 740 kWp

Niedrige CO2-Emissionen von 4,45 kgCO2eq/m²*a

Welche weiteren Aspekte sorgen für mehr Nachhaltigkeit im Quartier? 

Zahlreiche Ladepunkte mit Integration in ein intelligentes Lastmanagement

Verwendung von Dämmstoffen mit geringer Schadstoffbelastung

Begrünung des Daches der Fahrradhäuser sowie neuangelegte Wildblumenwiesen

Projektverantwortung: 

Rheinwohnungsbau GmbH

Welches Quartier wurde ausgezeichnet? 

Zwei Mehrfamilienhäuser an der Industriestraße in Düsseldorf-Oberbilk, die im Dezember 2023 durch ein Feuer stark beschädigt wurden 

Sanierung von zwei Mehrfamilienhäusern mit insgesamt 31 Wohneinheiten 

Geplante Fertigstellung bis Juli 2026​ 

Warum ist das Quartier besonders klimafreundlich? 

Hoher Wärmeschutzstandard der Gebäudehülle (WDVS aus ökologischen, zertifizierten Baustoffen) mit einem Transmissionswärmeverlust H‘T von 0,33 W/m2

Geschlossenes Recyclingkonzept für den Austausch der Fenster (Recyclatanteil 78 Prozent) 

Reduzierung der Fassadenfläche um 20 Prozent durch Einbeziehung des Hofdurchgangs

Wärmeversorgung durch Wärmepumpen 

Einbau von Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung 

Klimafreundliche Stromversorgung mit Photovoltaikanlagen auf Dachflächen, insgesamt 28 kWp 

Niedrige CO₂-Emissionen von max. 5 kgCO2eq/m2

Welche weiteren Aspekte sorgen für mehr Nachhaltigkeit im Quartier? 

Ökonomische Qualität: Senkung der Wohnkosten für Mieter:innen durch deutliche Reduktion der Energiekosten 

Gebäude-Gebrauchsanweisung für Mieter:innen 

Flexible Nutzungskonzepte (Umnutzung als Ergänzung zum benachbarten Altenheim möglich) 

Schaffung von Gemeinschaftsraum/-gärten, Gartengestaltung um alten Baumbestand herum 

Projektverantwortung: 

Andreas Bohnhoff, Eigentümer

Welches Quartier wurde ausgezeichnet? 

Neubau eines städtischen Wohnquartiers in Erkrath

Errichtung von 24 Einfamilienhäusern und 700 Wohneinheiten in 40 Geschosswohnbauten, zusätzlich Planung verschiedener Nicht-Wohngebäude (z. B. Kita)

Geplante Fertigstellung bis 2034

Warum ist das Quartier besonders klimafreundlich? 

Hoher Wärmeschutzstandard der Gebäudehülle mit einem Transmissionswärmeverlust von 0,25 W/m2K, Effizienzhaus-40-Standard

Effiziente Anlagentechnik mit einem Nahwärmenetz (Low-Exergie-Netz) mit verschiedenen Wärmeerzeugern (Wärmepumpen, Biomethan-BHKW etc.)

Photovoltaik-Anlagen auf Dachflächen

Niedrige CO2-Emissionen von 2,85 kgCO2eq/ m2a

Welche weiteren Aspekte sorgen für mehr Nachhaltigkeit im Quartier? 

Weitgehend „autofreies“ Quartier

Zahlreiche Grünflächen und Begrünung der Dachflächen

Quartiersgarage, 2.000 Fahrradstellplätze, gute ÖPNV-Anbindung

Projektverantwortung: 

Düssel-Terrassen GmbH

Welches Quartier wurde ausgezeichnet? 

Wohnquartier an der Rennbahnstraße und Friedrich-Karl-Straße in Köln-Weidenpesch

Sanierung eines Bestandsquartiers mit insgesamt 404 Wohneinheiten in 37 Gebäuden sowie Nachverdichtung durch 3 weitere Gebäude mit 27 Wohneinheiten.

Geplante Fertigstellung 2029

Warum ist das Quartier besonders klimafreundlich? 

Teilweise vollumfängliche energetische Sanierung, teilweise lokale Maßnahmen sorgen für geringen Transmissionswärmeverlust von max. 0,38 W/m2K im Bestand. Neubauten mit hohem Wärmeschutzstandard der Gebäudehülle mit einem Transmissionswärmeverlust von max. 0,3 W/m2K (Effizienzhaus-40-Standard).

Ersatz von Gasetagenheizungen und Gaszentralheizungen durch ein neues Nahwärmenetz und eine Technikzentrale mit Wärmepumpen. Nutzung von Abwasserwärme über die Errichtung einer Wärmetauscheranlage im Abwasserkanal.

Einbau von Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung im Neubau

Installation von Photovoltaik-Anlagen auf allen Dächern mit insgesamt ca. 1 MWp zur Nutzung als Mieterstrom

Niedrige CO₂-Emissionen von max. 9 kg/m²a im Bestand sowie max. 5 kg/m²a

Welche weiteren Aspekte sorgen für mehr Nachhaltigkeit im Quartier? 

2-geschossige Parkpalette mit Stellplätzen für Fahrräder und PKWs sowie Ladestationen

Ladestromkonzept mit situativer/schrittweiser Umsetzung

Rückbau der Balkone im Bestand aufgrund von Statik und Wärmebrücke, neue Balkone werden vorgestellt

Schrittweise Zusammenlegung von kleinen Bestandswohnungen, um Wohnungsangebote für Familien zu schaffen

Begrünte Dächer auf den drei Neubauten

Projektverantwortung: 

Kölner Wohnungsgenossenschaft eG

Welches Quartier wurde ausgezeichnet? 

Neubau eines städtischen Wohnquartiers in Köln

Errichtung von 66 Wohneinheiten in sechs Mehrfamilienhäusern sowie eine 6-gruppige KiTa

Geplante Fertigstellung bis Sommer 2024

Warum ist das Quartier besonders klimafreundlich? 

Hoher Wärmeschutzstandard der Gebäudehülle mit einem Transmissionswärmeverlust von 0,21 W/m2K, Gebäudestandard Effizienzhaus 40plus

Einsatz von Grundwasserwärmepumpen für die Wärmeversorgung

Stromversorgung aus eigener PV-Anlage sowie Bezugsstrom ausschließlich aus EE

Ganzheitliches Energiemanagementsystem

Niedrige CO2-Emissionen von 2,49 kgCO2eq/ m2a

Baukörper mit optimiertem A/V Verhältnis (~ 0,3) und in Bezug zur Sonneneinstrahlung optimierter Ausrichtung

Sensibilisierung der Nutzer für das Thema Energie über Energieampel und App, Schaffung eines Anreizes zum Sparen von Energie

Welche weiteren Aspekte sorgen für mehr Nachhaltigkeit im Quartier? 

oberirdisch autofreies Stadtquartier sowie gute ÖPNV-Anbindung

Tiefgarage inkl. 85 Stellplätzen mit eigener Wallbox​

geringer Versiegelungsgrad, Vermeidung von Hitzeinseln

Hoher Grünflächenanteil durch erdüberdeckte Tiefgarage und Bepflanzung mit heimischen Arten

komplett barrierefreie Erschließung aller Freianlagen und Wohnungen

Gemeinschaftsflächen mit sozial förderlichen Elementen zur Bildung einer Gemeinschaft

Resilienz durch langlebige Materialien in Fassaden und Innenraum

Projektverantwortung: 

evohaus GmbH

Welches Quartier wurde ausgezeichnet? 

Drei fünfgeschossige Mehrfamilienhäuser in Köln-Zollstock an der Schwalbacher Straße.

Serielle Sanierung der Gebäude aus dem Baujahr 1972 mit insgesamt 30 Wohneinheiten als Teil der Quartiersentwicklung „Zukunft Zollstock 2045“

Geplante Fertigstellung bis September 2025

Warum ist das Quartier besonders klimafreundlich? 

Erreichen des Standards Effizienzhaus 40 EE durch eine neue seriell produzierte thermische Hülle sowie Ertüchtigung des Dachs durch vorgefertigte Dachelemente.

Wärmeversorgung durch Luft-Wasser-Wärmepumpe oder alternativ Erdsonden und Sole-Wasser-Wärmepumpen

Einbau von Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung

Installation von Photovoltaik-Anlagen auf 73 % der Dächer mit insgesamt ca. 121 MWp zur Nutzung als Mieterstrom

Niedrige CO₂-Emissionen von max. 4,4 kgCO2eq/m2a

Welche weiteren Aspekte sorgen für mehr Nachhaltigkeit im Quartier? 

Serielle Sanierung im bewohnten Zustand

Nutzung ökologischer Baustoffe (Holztafelbau mit Zellulose- und teilweise Strohdämmung), die anhand ihrer guten Ökobilanz und Umweltverträglichkeit gewählt wurden

Auswahl der Baukonstruktionen und Baustoffe nach ihrer Verwertbarkeit am Ende der Lebensdauer

Projektverantwortung: 

Wohnungsgenossenschaft am Vorgebirgspark eG

Welches Quartier wurde ausgezeichnet? 

Energetische Sanierung eines städtischen Wohnquartiers in Lippstadt 

Sanierung von 76 Wohneinheiten in 2 Geschosswohnbauten 

Fertigstellung bis Juni 2025 geplant 

Warum ist das Quartier besonders klimafreundlich? 

Hoher Wärmeschutzstandard der Gebäudehülle als Effizienzhausstandard 70 EE 

Effiziente Anlagentechnik mit einem kalten Nahwärmenetz mit Wärmepumpen 

Klimafreundliche Stromerzeugung mit Photovoltaik-Anlagen auf dem Dach und besonders innovativ auch an den Fassaden 

Niedrige CO₂-Emissionen von 5,1 kgCO2eq/m²a durch eine effiziente Kombination aus hoher Wärmedämmung und nachhaltiger Wärmeerzeugung  

Welche weiteren Aspekte sorgen für mehr Nachhaltigkeit im Quartier? 

Neugestaltung der Außenanlagen unter ökologischen und soziokulturellen Gesichtspunkten (z.B. durch Begrünung der Außenanlagen und der Einrichtung einer Begegnungsstätte) 

Mobilitätskonzept mit Fokus auf Elektromobilität: Errichtung von Ladesäulen 

Projektverantwortung: 

Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft Lippstadt GmbH

Weitere Informationen erhalten Sie hier

Welches Quartier wurde ausgezeichnet?

Neubau eines städtischen Wohnquartiers in Mönchengladbach

Errichtung von ca. 2.000 Wohneinheiten als Eigentum oder als Mietwohnungen. Zusätzlich Kita, Hotel, Gastronomie, Bürogebäude und Parkhaus.  

Geplante Fertigstellung bis 2033

Warum ist das Quartier besonders klimafreundlich?

Hoher Wärmeschutzstandard der Gebäudehülle mit einem Transmissionswärmeverlust von 0,25 W/m2K

Autarkes Nahwärmenetz mit Abwasserwärmerückgewinnung und Geothermie in Kombination mit Sole-Wasser-Wärmepumpen

Klimafreundliche Stromversorgung durch Photovoltaik-Anlagen auf Dachflächen

Niedrige CO2-Emissionen von 4,69 kgCO2eq/ m2a

Welche weiteren Aspekte sorgen für mehr Nachhaltigkeit im Quartier?

Autofreies Quartier, drei Mobilitätsstationen mit verschiedenen Sharing-Angeboten

Modulbauweise und Recycling der auf der Baustelle anfallenden Bau- und Abbruchabfälle

Künstlicher See mit 20.000 m² Fläche und max. 2 m Tiefe als Regenrückhaltebecken und zur Regeneration der Erdsonden

Projektverantwortung:

Seestadt mg+ GmbH / Catella

Welches Quartier wurde ausgezeichnet? 

Neubau eines städtischen Wohnquartiers in Neuss

Errichtung von insgesamt ca. 440 Wohneinheiten in Geschosswohnbauten

Geplante Fertigstellung bis Anfang 2027

Warum ist das Quartier besonders klimafreundlich? 

Hoher Wärmeschutzstandard der Gebäudehülle mit einem Transmissionswärmeverlust von 0,25 W/m2K, Effizienzhaus-40-Standard

Effiziente Anlagentechnik mit einem kalten Nahwärmenetz, Erdsonden und Sole-Wasser-Wärmepumpen

Klimafreundliche Stromversorgung mit Photovoltaik-Anlagen auf Dachflächen, insgesamt 840 kWp

Niedrige CO2-Emissionen von 3,96 kgCO2eq/ m2*a

Welche weiteren Aspekte sorgen für mehr Nachhaltigkeit im Quartier? 

Autoarmes Stadtquartier durch gute ÖPNV-Anbindung und Infrastruktur für Fahrradverkehr

Flachdächer und Fassaden mit Grünflächen bzw. Begrünung

Ladestationen für E-Bikes und E-Autos (51 % der PKW-Stellplätze mit Ladesäule ausgestattet)

Projektverantwortung: 

P+B Neuss GmbH & Co.KG

Welches Quartier wurde ausgezeichnet? 

Neubau eines städtischen Wohnquartiers in Paderborn (als Nachverdichtung im urbanen Raum)

Errichtung von 51 Wohneinheiten in 3 Mehrfamilienhäusern und einem Geschosswohnbau

Geplante Fertigstellung bis Ende 2025

Warum ist das Quartier besonders klimafreundlich? 

Hoher Wärmeschutzstandard der Gebäudehülle mit einem Transmissionswärmeverlust von 0,25 W/m2K, Effizienzhaus-40-Standard

Wärmeversorgung über eine Hackschnitzelanlage, die mit Restholz betrieben wird, teilweise Anschluss an vorhandenes Fernwärmenetz

Klimafreundliche Stromversorgung durch Photovoltaik-Anlagen auf Dachflächen und an Balkonbrüstungen

Niedrige CO2-Emissionen von 3,20 kgCO2eq/ m2*a (zum Zeitpunkt der Fertigstellung)

Welche weiteren Aspekte sorgen für mehr Nachhaltigkeit im Quartier? 

Inklusives Wohnen mit Betreuungsangeboten und einer Tagesstruktur

Dach- und Fassadenbegrünung

Carsharing, Mobilitätsstation, Ladeinfrastruktur sowie ÖPNV-Ticket

Projektverantwortung: 

Spar- und Bauverein Paderborn eG

Welches Quartier wurde ausgezeichnet?

Städtisches Wohnquartier in Siegen an der Weilburger Straße und an der Dillenburger Straße

Sanierung von 22 Gebäuden mit insgesamt 147 Mietwohnungen aus den Baujahren 1955 und 1971

Geplante Fertigstellung 2026

Warum ist das Quartier besonders klimafreundlich?

Dämmung der Gebäudehülle und neue Fenster mit Dreischeibenverglasung sorgen für geringen Transmissionswärmeverlust von max. 0,38 W/m2K

Ersatz von Gasetagenheizungen, Gaszentralheizungen durch ein neues Nahwärmenetz mit Eisspeicher und Wärmepumpen

Einbau von Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung

Installation von PVT-Kollektoren auf den Dachflächen. Diese stellen Strom für die Wärmepumpen und die Lüftungsanlagen sowie Wärme für das Nahwärmenetz zur Verfügung.

Niedrige CO₂-Emissionen von max. 10 kgCO2eq/m2a

Welche weiteren Aspekte sorgen für mehr Nachhaltigkeit im Quartier?

E-Ladesäulen in Carports, fußläufige Mobilitätsstation mit Bike-Sharing-Angeboten

Aufwertung und ökologische Gestaltung der Außenanlagen mit Aufenthaltsbereichen und Wildblumenwiese

Begrünte Dächer auf Garagen und Carportanlagen im Quartier

Projektverantwortung:

Wohnstättengenossenschaft Siegen eG

Welches Quartier wurde ausgezeichnet? 

Wohnquartier an der Agnes-Miegel-Str. in Wuppertal-Oberbarmen 

Sanierung eines Bestandsquartiers mit insgesamt 318 Wohneinheiten in vier Hochgeschossern (1. Bauphase), Nachverdichtung durch ein weiteres Gebäude (Quartiersneubau) sowie fünf Riegelbauten (2. Bauphase). 

Geplante Fertigstellung im Dezember 2029 

Warum ist das Quartier besonders klimafreundlich? 

Erreichen des Effizienzhaus 55 EE Standards durch die Dämmung der Gebäudehülle sowie der Installation von „Klimapuffern“ (vorgestellte verglaste Balkone) 

Wärmeversorgung durch Sole-Wasser-Wärmepumpen 

Einbau von Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung 

Installation von Photovoltaikanlagen auf ca. 50 Prozent der Dachflächen mit insgesamt ca. 300 kWp 

Niedrige CO₂-Emissionen von ca. 4,4 kg/m2

Welche weiteren Aspekte sorgen für mehr Nachhaltigkeit im Quartier? 

Soziales Begleitkonzept mit dem Fokus auf der Kommunikation und einem Sozialkonzept „Mieterversprechen“ 

Wohnraumerweiterung mittels „Klimapuffer“ und vorgesehener Dachaufstockung bei den Riegelbauten sowie Nachverdichtung durch den Quartiersneubau 

Grundrissoptimierung für verbesserten Komfort und Nutzbarkeit der Wohnungen 

Wärmerückgewinnung aus der Abluftanlage mittels Wärmepumpe 

Klimaresilienz und -anpassung durch naturnahe Freianlagenplanung 

Abbau von Barrieren in den Wohnungen sowie in den Freianlagen 

Verbrauchsdatenerfassung 

Angebot von öffentlicher und privater Ladeinfrastruktur in Planung 

Umsetzung eines Mieterstromkonzepts vorgesehen  

Projektverantwortung: 

gwg wuppertal 

Ihr Kontakt

Carsten Petersdorff

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Bereichsleiter Wärme & Gebäude

Isabel Brähler

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Fachexpertin Wärme & Gebäude

Gabriele Siedentop

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