| Pressemitteilung
Nordrhein-Westfalen ist beim Ausbau der Erneuerbaren Energien weiterhin auf Erfolgskurs: Mit voraussichtlich 1.572 neuen Windenergieanlagen bis zum Ende der Legislatur wird die Landesregierung das ursprüngliche Ausbauziel von 1.000 Anlagen deutlich übertreffen. Um den Umbau des Energiesystems hin zu einer klimaneutralen, sicheren und wettbewerbsfähigen Stromversorgung weiter voranzutreiben, sind nun die richtigen Weichenstellungen gefragt. Welche Reformen dafür notwendig sind und welche Auswirkungen sie auf die Praxis haben, steht heute (09. Juli) im Mittelpunkt des Kongresses Erneuerbare Energien in Düsseldorf. Veranstalter ist die Landesgesellschaft NRW.Energy4Climate.
Mona Neubaur, Wirtschaftsministerin sowie stellvertretende Ministerpräsidentin: „Nordrhein-Westfalen macht vor, wie Energiewende geht: Wir bauen schneller aus, als wir es uns selbst vorgenommen haben – und schaffen damit Zehntausende Arbeitsplätze und Investitionen im Land. Erneuerbare Energien sind längst kein Nischenthema mehr, sie sind das Rückgrat unserer wirtschaftlichen Stärke. Jetzt gehen wir den nächsten Schritt: bessere Marktintegration, mehr Speicher, starke Netze. So wird NRW zum Vorreiter für eine Energieversorgung, die sicher, sauber und wettbewerbsfähig ist – und Wohlstand für die Menschen hier schafft.“
„Erneuerbare Energien sind der Standortvorteil für Nordrhein-Westfalen. Deshalb müssen wir die Potenziale konsequent weiter erschließen und damit die Grundlage dafür schaffen, dass Unternehmen investieren, Innovationen vorantreiben und dauerhaft wettbewerbsfähig bleiben, denn das sichert Wertschöpfung hier in Nordrhein-Westfalen“, so Christian Mildenberger, Geschäftsführer von NRW.Energy4Climate. „Die anstehenden Gesetzesvorhaben müssen den Ausbau beschleunigen, Investitionen erleichtern und bestehende Hemmnisse abbauen.“
Der Ausbau der Erneuerbaren ist ein zentraler wirtschaftlicher Motor. Die Zahl der Beschäftigten in der Branche hat der Bertelsmann Stiftung zufolge 2025 mit 436.000 Personen einen neuen Höchstwert erreicht. Das sind fast vier Prozent mehr als im bisher besten Jahr 2023. Gleichzeitig stärkt die heimische Energieerzeugung die Versorgungssicherheit und macht die Wirtschaft unabhängiger von fossilen Importen. Nicht erst die Diskussionen beim Kongress machen deutlich: Immer mehr Unternehmen und Kommunen sehen Erneuerbare Energien als strategischen Vorteil. Vor allem können Industriebetriebe von der Versorgung mit grünem Strom profitieren. Damit das so bleibt, sind Planungssicherheit und die richtigen Rahmenbedingungen entscheidend.
Der Kongress Erneuerbare Energien war mit rund 300 Personen ausgebucht.
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