Das Projekt „BEEKOMM“ unterstützt Städte, Gemeinden und Landkreise dabei, Windenergie- und Freiflächenprojekte zügig und im offenen Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort umzusetzen. Im Fokus stehen praxisnahe Beratung, innovative Beteiligungsformate und finanzielle Förderung für Dialogprozesse.
Unsere regionalen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner begleiten Kommunen von der ersten Idee bis zur erfolgreichen Umsetzung. Sie unterstützen bei Dialog- und Informationsformaten, finanzieller Beteiligung und beim Umgang mit Flächen mit hohem Konfliktpotenzial. So stärken sie die Akzeptanz für den Ausbau Erneuerbarer Energien vor Ort.
Das Projekt BEEKOMM im Überblick
BEEKOMM ist ein bundesweites Projekt, das in Nordrhein-Westfalen von NRW.Energy4Climate koordiniert wird. Neben der direkten Unterstützung für Kommunen werden im Rahmen des Projekts folgende Angebote entwickelt:
- ein Schulungs-Baukasten für relevante Akteure und Multiplikatoren auf kommunale Ebene
- ein strukturierter Erfahrungsaustausch zwischen den Bundesländern
Das auf vier Jahre angelegte Projekt läuft bis 2030 und wird im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative durch das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) gefördert.
Angebote für Ämter, Kommunen und Politik
Das Beratungsangebot richtet sich an Kommunalverwaltungen, insbesondere Planungs- und Umweltämter der Städte, Gemeinden und Kreise, sowie an politische Akteure und Entscheidungsträger wie Bürgermeisterinnen und Bürgermeister.
BEEKOMM bietet praxisnahe Unterstützung beim Ausbau Erneuerbarer Energien mit einem Schwerpunkt auf Dialog, Beteiligung und Akzeptanz:
- Umfeld-Analysen: Wir ermitteln die lokale Ausgangslage beim Ausbau von Erneuerbaren Energien und identifizieren relevante Stakeholder.
- Beratung zu Dialog- und Beteiligungsformaten: Gemeinsam mit der Kommune entwickeln wir passende Formate.
- Planung und Durchführung von Dialog- und Beteiligungsformaten: Wir unterstützen Kommunen aktiv vor Ort und bieten finanzielle Unterstützung für Mediationen, juristische Fragestellungen und externe Referentinnen und Referenten.
- Bündelung und Vermittlung von Informationsmaterialien
- Informationsveranstaltungen und Schulungen für kommunale Akteure
- Beratung bei Flächen mit hohem Konfliktpotenzial