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Das Rheinische Revier wird europäisches Net Zero Valley

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Düsseldorf. Saubere Technologien produzieren, neue Arbeitsplätze schaffen und die Wirtschaft ankurbeln: Die Landesregierung macht das Rheinische Revier zum Net Zero Valley und schafft damit die Voraussetzungen für starkes Wachstum mit klimaneutralen Technologien. Damit ist das bislang stark von Kohle geprägte Rheinische Revier eines von drei Net Zero Valleys in der EU.

Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur: „Aus einer Kohleregion wird eine Zukunftsregion für Wasserstoff und Stromnetztechnologien. Die Ausweisung als Net Zero Valley holt Investoren ins Rheinische Revier – und mit ihnen Arbeitsplätze, die bleiben. Das Rheinische Revier bietet die besten Voraussetzungen für Unternehmen und Forschende, Schlüsseltechnologien der Energiewende voranzutreiben und uns stärker, unabhängiger und wettbewerbsfähiger zu machen. Die Ausweisung als Net Zero Valley ermöglicht schnellere Genehmigungen und Sichtbarkeit auf europäischer Ebene und wird dafür sorgen, dass kluge Ideen zügiger umgesetzt werden.“

Die Ausweisung als Net Zero Valley basiert auf einer von der Zukunftsagentur Rheinisches Revier in Zusammenarbeit mit den lokalen Akteuren erstellten Bewerbung. Vorangetrieben werden soll beispielsweise die Ansiedlung von Unternehmen, die in Wasserstoff- oder Stromnetztechnologien investieren. 

Die Landesregierung unterstützt das Valley mit einer Vielzahl von geplanten Maßnahmen, die auch den Menschen vor Ort zugutekommen:

Energiewendetechnologien als Jobmotor

Damit sich Unternehmen aus dem Bereich Energiewendetechnologien schneller ansiedeln können, wurde für zehn Wirtschaftsflächen im Rheinischen Revier bereits eine strategische Umweltprüfung unter besonderer Berücksichtigung der Bedarfe dieser Technologien durchgeführt. Das kann Genehmigungen beschleunigen und damit auch schneller zukunftsfähige Arbeitsplätze schaffen.

 

Schnellere Genehmigungen

Die für das Rheinische Revier zuständigen Bezirksregierungen Köln und Düsseldorf erhalten im Rahmen einer Pilotphase bereits 2026 Zugang zu der von der Landesregierung entwickelten Kollaborationsplattform KOPLA, um komplexe Planungs- und Genehmigungsverfahren wie jene nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz schneller durchführen zu können.

Ein zentraler Ansprechpartner

Die Zukunftsagentur Rheinisches Revier fungiert ab sofort als zentrale Kontaktstelle für Unternehmen, die Netto-Null-Projekte im Rheinischen Revier umsetzen wollen. Dies erleichtert interessierten Investorinnen und Investoren den Zugang zu potenziellen Flächen und erhöht die internationale Sichtbarkeit.

Rechtliche Grundlage für die Ausweisung des Net Zero Valleys ist der Net Zero Industry Act der Europäischen Union. Dieser setzt das Ziel, dass die EU bis 2030 mindestens 40 Prozent ihres jährlichen Bedarfs an Energiewendetechnologien selbst produziert. Als Net Zero Valley wird das Rheinische Revier auch Teil eines europaweiten Netzwerkes, welches den Austausch und die Zusammenarbeit verschiedener europäischer Regionen sicherstellt. Neben dem Rheinischen Revier gibt es derzeit zwei weitere Net Zero Valleys: das Net Zero Valley Lausitz und das Net Zero Valley Nordwest in Niedersachsen. Weitere Valleys in verschiedenen europäischen Ländern befinden sich kurz vor der Ausweisung.

Pressekontakt: presse@mwike.nrw.de

Quelle: Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen