Mit dem Industriepakt haben sich im Dezember 2022 die produzierende Industrie NRWs, Verbände, Technologieanbieter sowie Wissenschaft und Politik zusammengeschlossen, um gemeinsam an dem Ziel eines klimaneutralen Industriestandorts NRW zu arbeiten
Nach seinem Abschluss und der Veröffentlichung der Transformationsroadmap „Wettbewerbsfähigkeit und Klimaneutralität: Modelle und Handlungsempfehlungen für die Industrie in Nordrhein-Westfalen“ wird die gemeinsame Arbeit im Rahmen der Initiative IN4climate.NRW fortgesetzt.
Einer der wesentlichen Standortvorteile Nordrhein-Westfalens ist das eng verflochtene Wertschöpfungsnetzwerk. In diesem werden Nebenprodukte und Reststoffe eines Unternehmens von anderen Unternehmen als wertvolle Rohstoffe eingesetzt. Zudem bestehen Synergien in Bezug auf die Energieversorgung und Lieferketten sind aufgrund der räumlichen Nähe in großen Teilen äußerst stabil. Diesen Standortvorteil, die integrierte, synergieorientierte Wertschöpfung, gilt es auch im Zuge der Transformation aufrechtzuerhalten, bzw. Synergien, die im Zuge des Umbaus wegfallen, durch neue zu ersetzen. Dazu ist es essenziell, mit genau diesem Ziel in einen regelmäßigen Austausch zu treten.
Zentrales Ziel des Industriepaktes war die Erarbeitung einer gemeinsamen Transformationsroadmap, die Veröffentlichung erfolgte im Juni 2025. Sie zeigt technische Lösungen und Praxisbeispiele sowie relevante Rahmenbedingungen auf und unterstützt die Unternehmen so bei Investitionsentscheidungen für die Transformation. Ergänzt wird die Transformationsroadmap durch verschiedene Infobroschüren, die Unternehmen gezielt bei der Anwendung einzelner Technologien unterstützen.
Die gemeinsame Arbeit des auf 24 Monate angelegten Industriepakts wurde im Thinktank IN4climate.NRW verstetigt und fortgesetzt.