WASSERSTOFF BEWEGT - 6. Ausgabe: Ammoniak in der Wasserstoffwirtschaft

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Datum

Uhrzeit

Ort

23. September 2026

11:30 Uhr - 12:30 Uhr

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Nordrhein-Westfalen wird seinen zukünftigen Wasserstoffbedarf nicht allein aus heimischer Produktion decken können. Importe werden daher eine zentrale Rolle für den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft spielen. Doch wie kommt der Wasserstoff nach NRW und welche Rolle kann dabei Ammoniak als Transport- und Speichermedium übernehmen?

Ammoniak bietet die Möglichkeit, große Energiemengen über weite Strecken zu transportieren und damit internationale Erzeugungsstandorte mit den Verbrauchszentren in Nordrhein-Westfalen zu verbinden. Damit der darin gebundene Wasserstoff anschließend genutzt werden kann, braucht es jedoch entsprechende Infrastruktur und Technologien zur Rückumwandlung.

Die sechste Ausgabe von WASSERSTOFF BEWEGT nimmt deshalb die gesamte Importkette in den Blick: von möglichen internationalen Importrouten über die Ankunft in Deutschland bis hin zur Rückgewinnung des Wasserstoffs aus Ammoniak. Dabei verbinden wir die strategische Perspektive für Nordrhein-Westfalen mit einem konkreten Technologieprojekt aus Gelsenkirchen.

 

Was Sie erwartet:

 

Update aus Politik & Regulatorik

Aktuelle Entwicklungen aus Politik und Regulierung sowie deren Bedeutung für den Aufbau einer leistungsfähigen Wasserstoffwirtschaft.

 

Fachlicher Beitrag: „Wasserstoffimporte für NRW – Wege, Potenziale und Perspektiven“

Dr. Christian Scholz, Experte für Wasserstoff bei NRW.Energy4Climate, zeichnet mögliche Importwege für Wasserstoff und seine Derivate nach und zeigt, über welche Routen diese zukünftig Nordrhein-Westfalen erreichen können. Grundlage bildet unter anderem das IN4Climate-Papier „Wasserstoffimporte für NRW – Status quo und Perspektive“. Im Fokus steht dabei die Frage, welche Rolle Ammoniak innerhalb zukünftiger Importketten übernehmen kann.

 

Fachlicher Beitrag: „Ammoniak als Teil der Wasserstoffwirtschaft“

Dr. Anne Giese, Abteilungsleiterin Industrie-​ und Feuerungstechnik am Gas- und Wärmeinstitut Essen (GWI), gibt in Ihrem Vortrag einen Einblick zur Nutzung von Ammoniak in der Thermoprozesstechnik sowie dessen Herausforderungen. Am GWI wird intensiv zu Lösungen zum direkten Einsatz von Ammoniak als Brennstoff geforscht und Lösungen entwickelt.
 

Praxisbeispiel: „Vom Ammoniak zum Wasserstoff – Ammoniak-Cracking in Gelsenkirchen“

Dr. Julian Hümmer, Project Manager Hydrogen Technologies & Logistics bei Uniper, gibt Einblicke in das Ammoniak-Cracker-Projekt in Gelsenkirchen. Die Pilotanlage soll wichtige Erkenntnisse darüber liefern, wie importiertes Ammoniak effizient wieder in Wasserstoff umgewandelt werden kann. Damit rückt eine entscheidende Schnittstelle zukünftiger Wasserstoffimportketten in den Fokus: Wie wird aus einem international transportierbaren Wasserstoffderivat wieder nutzbarer Wasserstoff?

 

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!        

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