Prozesswärme

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Industriewärme klimaneutral: Strategien und Voraussetzungen für die Transformation

Die Corona-Pandemie beherrscht nach wie vor das mediale Geschehen weltweit. Trotz der vielen Einschnitte, die mit der Pandemie einhergehen, darf deren Bekämpfung jedoch nicht dazu führen, dass die Bewältigung der Klimakrise in den Hintergrund tritt. Mit Blick auf mittel- und langfristige Klimaziele ist die große Herausforderung, die Treibhausgasemissionen (THG-Emissionen) auf Null zu senken. Auf europäischer Ebene wird das Ziel der Treibhausgasneutralität bis spätestens zum Jahr 2050 angestrebt. Die Bundesregierung hat ihre nationalen Klimaschutzziele im Mai 2021 noch einmal nachgeschärft und strebt jetzt nach Klimaneutralität bis zum Jahr 2045 mit dem Zwischenziel, die THG-Emissionen bis 2030 um 65 Prozent und bis 2040 um 88 Prozent im Vergleich zu 1990 zu reduzieren. Um diese Ziele erreichen zu können, müssen wichtige Weichen jetzt gestellt werden. Aktuell laufen vor diesem Hintergrund bereits viele Forschungs- und Pilotprojekte, Initiativen, Diskussionen etc., um die notwendigen Technologien, Infrastrukturen und Rahmenbedingungen für den Transformationsprozess zu schaffen. Im Fokus stehen dabei insbesondere die Umstellung auf eine versorgungssichere und vollständig auf Erneuerbaren Energien basierende Stromerzeugung, der Aufbau notwendiger Speicherinfrastruktur sowie einer Wasserstoffwirtschaft, die Vermeidung bzw. Nutzung von entstehenden THG sowie die Verbesserung und Ausweitung der Energieeffizienz und der Kreislaufwirtschaft.

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