Foto der Kerschensteiner-Grundschule von außen

Praxisbeispiel

Schulneubau aus Holz

Grundschule in Holzmodulbauweise

1.600 Tonnen

CO₂ gegenüber einem herkömmlichen Massivbau eingespart 

Ihr Kontakt

Janik Focken

Janik Focken

Fachexperte Wärme & Gebäude

Dr. Joachim Frielingsdorf

Dr. Joachim Frielingsdorf

Referent Kommunikation

Erhaltenswerte Bausubstanz energetisch zeitgemäß aufrüsten    

Die Herausforderung für die Planer: Die Kerschensteiner-Grundschule sollte als offene Ganztagsschule mit Mensa den steigenden Betreuungsbedarf abdecken und gleichzeitig den erhaltenswerten Altbau renovieren sowie den wertvollen Baumbestand schonen. Auf engem innerstädtischem Gelände war daher ein flexibles, vorgefertigtes Baukonzept nötig, das schnell bezugsfertig ist und dabei hohe Anforderungen an Dämmung, Brandschutz und Rückbaufähigkeit erfüllt.  

Der gleichzeitig entstehende Neubau sollte Kapazität der Schule einerseits und pädagogische Qualität andererseits steigern, dabei höchste ökologische Standards erfüllen und als Leuchtturm für modularen Schulbau dienen.   

Besonderheit: vorgefertigte Holzmodulbauweise  

Durch einen hohen Vorfertigungsgrad in der Holzmodulbauweise konnten umfangreiche Modulelemente ab Werk ausgestattet werden – das führte zu 80 Prozent weniger Baustellenabfall und 30 Prozent weniger Materialverschnitt. Dieser hohe Vorfertigungsgrad verkürzte die Bauzeit und minimierte mögliche Störungen im Bauprozess. Bereits in der Planung wurde der spätere Rückbau mitgedacht: Module lassen sich sortenrein trennen, verschieben oder an einen neuen Standort bringen. Ergänzt wurde das System durch eine zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, Fußbodenheizungen und zwei PV-Anlagen (81 kWp). 

„Nicht nur bei Wohngebäuden, sondern auch bei Nichtwohngebäuden gibt es große Potenziale zur Reduktion von Treibhausgasen. Aus diesem Grund fördert das Land NRW mit dem Projekt „Energieeffiziente Nichtwohngebäude in NRW“ den Neubau und die Sanierung energieeffizienter Nichtwohngebäude und zeichnet besonders gelungene Beispiele aus - wie dieses beeindruckende Schulprojekt.“ 

Isabel Brähler, Fachexpertin Wärme & Gebäude, NRW.Energy4Climate

Fazit  

Die Kerschensteiner-Grundschule beweist, dass modularer Holzbau, modernste Anlagentechnik und nachhaltige Materialien eine komfortable, energieeffiziente Lernumgebung schaffen können. Als Vorreiterprojekt in Dortmund, dass die Landesregierung zudem als “Energieeffizientes Nichtwohngebäude in NRW” ausgezeichnet hat, dient als Blaupause für zukünftige Schulneubauten: flexibel, klimaschonend und ressourcenschonend. 

1.600 Tonnen

CO₂ gegenüber einem herkömmlichen Massivbau eingespart 

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Janik Focken

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Fachexperte Wärme & Gebäude

Dr. Joachim Frielingsdorf

Dr. Joachim Frielingsdorf

Referent Kommunikation