Stromkosten senken und dabei das Klima schützen? Das geht – in NRW.
Schwankende und hohe Strompreise stellen für viele energieintensive Industrieunternehmen in Nordrhein-Westfalen ein zunehmendes Risiko dar. So auch für die Firma Schöneweiss & Co. GmbH, einen führenden Schmiedetechnik-Spezialisten aus Hagen, bei dem unter anderem die Warmumformung von Stahl große Mengen an Strom benötigt. Um die Energiekosten zu senken und die Produktion langfristig zukunftsfähig aufzustellen, ist das Unternehmen eigene Wege gegangen und setzte gemeinsam mit dem Windenergie-Unternehmen SL NaturEnergie ein Modell um, das es so bislang bundesweit nur ein weiteres Mal gibt: Seit Mai 2025 beliefert eine nur zweieinhalb Kilometer entfernte Windenergieanlage das Unternehmen über eine Direktleitung, das heißt ohne Umweg über das öffentliche Netz, mit grünem Strom.
Die Windenergieanlage erzeugt jährlich so viel Strom, wie Schöneweiss im selben Zeitraum verbraucht. Durch die Direktbelieferung mit lokal erzeugter, erneuerbarer Energie wird das Unternehmen deutlich unabhängiger vom Strommarkt. Überschüsse fließen ins öffentliche Netz, während bei geringer Windleistung bedarfsgerecht ergänzt wird. Die Folge: Das Unternehmen profitiert von sicherem, sauberem und preislich planbarem Strom und schützt sich vor Preissprüngen. Zudem bleibt die Wertschöpfung in der Region, die Versorgung wird nachhaltiger und stärkt die regionale Energiewende.