Praxisbeispiel

Direktbelieferung mit Windenergie

Stromkosten senken und dabei das Klima schützen? Das geht – in Hagen.

Ihr Kontakt

Dr. Joachim Frielingsdorf

Dr. Joachim Frielingsdorf

Referent Kommunikation

Stromkosten senken und dabei das Klima schützen? Das geht – in NRW.

Schwankende und hohe Strompreise stellen für viele energieintensive Industrieunternehmen in Nordrhein-Westfalen ein zunehmendes Risiko dar. So auch für die Firma Schöneweiss & Co. GmbH, einen führenden Schmiedetechnik-Spezialisten aus Hagen, bei dem unter anderem die Warmumformung von Stahl große Mengen an Strom benötigt. Um die Energiekosten zu senken und die Produktion langfristig zukunftsfähig aufzustellen, ist das Unternehmen eigene Wege gegangen und setzte gemeinsam mit dem Windenergie-Unternehmen SL NaturEnergie ein Modell um, das es so bislang bundesweit nur ein weiteres Mal gibt: Seit Mai 2025 beliefert eine nur zweieinhalb Kilometer entfernte Windenergieanlage das Unternehmen über eine Direktleitung, das heißt ohne Umweg über das öffentliche Netz, mit grünem Strom.  

Die Windenergieanlage erzeugt jährlich so viel Strom, wie Schöneweiss im selben Zeitraum verbraucht. Durch die Direktbelieferung mit lokal erzeugter, erneuerbarer Energie wird das Unternehmen deutlich unabhängiger vom Strommarkt. Überschüsse fließen ins öffentliche Netz, während bei geringer Windleistung bedarfsgerecht ergänzt wird. Die Folge: Das Unternehmen profitiert von sicherem, sauberem und preislich planbarem Strom und schützt sich vor Preissprüngen. Zudem bleibt die Wertschöpfung in der Region, die Versorgung wird nachhaltiger und stärkt die regionale Energiewende. 

Warum das Projekt überzeugt – und was andere daraus lernen können:

Direktverträge mit Erzeugern ermöglichen planbare Strompreise über mehrere Jahre – unabhängig von kurzfristigen Schwankungen an der Strombörse.

Viele Unternehmen setzen auf Herkunftsnachweise aus dem Ausland, deren tatsächliche Klimawirkung umstritten ist. Beim Direktversorgungsmodell stammt der Strom aus einer regionalen, konkreten Quelle. Das stärkt die Energiewende vor Ort und die regionale Wertschöpfung.

Die direkte Nutzung von grünem Strom reduziert den CO₂-Fußabdruck signifikant. Ein Pluspunkt bei ESG-Ratings, Förderungen und Lieferketten-Transparenzanforderungen.

Das Unternehmen wird durch den Bezug von lokal erzeugtem, grünem Strom ein aktiver Teil der Energiewende vor Ort. Das schafft Akzeptanz, Identifikation und oft neue Kooperationen. 

Das Modell eignet sich nicht nur für Stahlverarbeiter. Auch Lebensmittelproduktion, Maschinenbau, Chemie oder Logistik können von regionalen Direktversorgungsmodellen profitieren, und das auch ohne eigene Infrastruktur.

So kann auch Ihr Unternehmen profitieren 

Die Unabhängigkeit vom Strommarkt und planbare Energiekosten sind entscheidende Erfolgsfaktoren. Unternehmen, die jetzt handeln, verbessern nicht nur ihre Klimabilanz, sondern verschaffen sich auch wirtschaftliche Vorteile und steigern ihre Resilienz gegenüber externen Krisen. 

Dabei helfen wir Ihnen gerne weiter. Profitieren auch Sie und werden Sie dabei Teil des Wandels. Starten Sie jetzt mit unserer Hilfe Ihr Klimaschutzprojekt. Zeigen Sie: #DasGehtInNRW.

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Dr. Joachim Frielingsdorf

Dr. Joachim Frielingsdorf

Referent Kommunikation

Das geht in NRW – Direktstrom aus Windenergie

Das Industrieunternehmen Schöneweiss & Co. bezieht seinen grünen Strom direkt aus einer 2,5 Kilometer entfernten Windanlage. Das Projekt wurde mit SL NaturEnergie realisiert und soll langfristig den gesamten Strombedarf des Unternehmens abdecken.