Wasserstoff

Publikation

Diskussionspapier zur Rolle von Wasserstoff

Die globale Erwärmung durch anthropogene Treibhausgasemissionen gehört zu den wesentlichen Herausforderungen unserer Zeit. Zur Bewältigung dieses Problems ist eine erhebliche Transformation der industriellen Wertschöpfungsketten und Produktionsprozesse erforderlich. 

In den vergangenen Jahrzehnten hat eine überwiegend ökonomisch optimierte Entwicklung von Wertschöpfungsketten stattgefunden, deren beherrschendes Kriterium die Verbesserung von Energie- und Ressourceneffizienz war. Dabei wurde die in den fossilen Rohstoffen gespeicherte hohe Energiedichte als gegeben vorausgesetzt. Bei dieser Entwicklung standen die ökologischen Folgen für das Gesamtsystem lange Zeit nicht im Fokus. Diese treten angesichts zunehmend spürbarer Klimaveränderungen und Ressourcenknappheit heute immer stärker in den Vordergrund; steigende Wirtschaftsleistung und Weltbevölkerung erhöhen den Handlungsdruck. 

Erfolgreiches, zukunftsorientiertes Wirtschaften erfordert einen umfassenden Nachhaltigkeitsansatz; die Kriterien für die Optimierung wirtschaftlichen Handelns sind um Klimaschutz und Ressourcenschonung zu erweitern. Dabei steht die Wirtschaft heute stärker unter gesellschaftlicher Beobachtung und Rechtfertigungsdruck. Eine Überprüfung existierender Wertschöpfungsketten und industrieller Herstellungsprozesse sowie eine neue Bewertung politischer Zielprämissen sind notwendig. Wasserstoff kann hierbei einen zentralen Beitrag leisten.

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