Klimaneutrale Industrie

Publikation

Diskussionspapier: 9 Eckpunkte zur Beschleunigung von Genehmigungsverfahren in der energieintensiven Grundstoffindustrie

Die deutsche Industrie befindet sich im Transformationsprozess. Vor Ausbruch der Covid-19-Pandemie war die Industrie nach dem Energiesektor mit 23 Prozent der zweitgrößte Direktverursacher von Treibhausgasemissionen in Deutschland. Um die Klimaziele Deutschlands und der EU umzusetzen, müssen die Emissionen der Industrie künftig weiter gesenkt werden. Nach dem Klimaschutzgesetz sollen die Direktemissionen des deutschen Industriesektors zwischen 2019 und 2030 um 37 Prozent sinken – beziehungsweise im Vergleich zum Jahr 1990 mehr als halbiert werden. 

Zur Reduktion der CO2-Intensität der Grundstoffindustrie sind frühzeitige technologische Umstellungen erforderlich. Zielführende Emissionsminderungen lassen sich vor allem auf drei Wegen erreichen: 

  • Wechsel des Energieträgers: Nutzung von Strom aus Erneuerbaren Energien (Direkte Elektrifizierung); Umwandlung und Nutzung von grünem Wasserstoff
  • Ressourceneffizienz & Kreislaufwirtschaft: Steigerung der Energieeffizienz, ressourcenschonende Nutzung und Substitution von Materialien
  • Kohlenstoff-Kreislaufführung: Kohlenstoffabscheidung, -speicherung (CCS) und -verwendung (CCU), Biomasse (Lechtenböhmer 2020)

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