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Das Bundesministerium für Verkehr (BMV) investiert in einen klimafreundlichen Schwerlastverkehr und stellt dafür 220 Millionen Euro bereit. Die Förderung umfasst den Aufbau eines initialen Netzes von Wasserstofftankstellen für schwere Nutzfahrzeuge sowie die Anschaffung von Lkw mit wasserstoffbasiertem Antrieb. Einreichfrist ist der 31. Mai 2026.
Im Mittelpunkt des Förderprogramms steht ein kombinierter Ansatz: Öffentlich zugängliche Wasserstofftankstellen werden gemeinsam mit Wasserstoff-Lkw gefördert. So soll von Anfang an eine verlässliche Auslastung der Infrastruktur entstehen, ebenso wie Planungssicherheit für Speditions- und Logistikunternehmen.
Mit bis zu 50 Prozent förderfähig sind Wasserstofftankstellen, die die Anforderungen der europäischen AFIR-Verordnung (Alternative Fuels Infrastructure Directive) erfüllen. Nutzfahrzeuge der Klassen N2 und N3 mit Brennstoffzelle oder Wasserstoffverbrenner können mit bis zu 80 Prozent der zuwendungsfähigen Investitionsmehrausgaben gegenüber einem vergleichbaren Dieselfahrzeug bezuschusst werden. Ziel des Förderaufrufs ist es, Investitionen in Fahrzeuge und Infrastruktur wirtschaftlich attraktiv zu machen und einen H2-Korridor von den Seehäfen bis in den Süden Deutschlands aufzubauen.
Interessierte Unternehmen sind herzlich eingeladen, sich vor Einreichung eines Antrags zu Koordinationszwecken beim Team Mobilität zu melden:
Matthias Mecklenbeck, matthias.mecklenbeck@energy4climate.nrw
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