Teilnehmende des Kongresses in der historischen Wuppertaler Stadthalle.

Newsbeitrag

Frühzeitige und wertschätzende Kommunikation sowie echte Kooperation stärken Energiewende und Klimaschutz

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Der Kommunalkongress zeigt: „Das geht in NRW!“

Der diesjährige Kommunalkongress NRW steht unter dem Motto „Vom Standortvorteil zur Erfolgsgeschichte: Energiewende- und Klimaschutz neu erzählen und gemeinsam handeln“. Hierzu diskutierten heute (11. September) rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aktuelle Fragen des kommunalen Klimaschutzes. Zu dem jährlichen Treffen in der Historischen Stadthalle Wuppertal hat die Landesgesellschaft für Energie und Klimaschutz NRW.Energy4Climate gemeinsam mit dem Wirtschafts- und Klimaschutzministerium NRW eingeladen.

Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, eröffnete den Kongress: „Klimaschutz funktioniert besonders da, wo der praktische Nutzen erkennbar ist. Etwa bei der Bürgerenergie, wo Anwohnerinnen und Anwohner von der Wertschöpfung eines Windrads profitieren und die Kommune mit den Gewinnen die Kosten für Schwimmbad oder Kitas finanzieren kann. Oder wenn Solaranlagen auf dem Dach Stromkosten senken, eine verkehrsberuhigte Innenstadt die Lebensqualität steigert oder ein Radschnellweg das Pendeln erleichtert. Wenn wir wollen, dass die Menschen dabei sind, muss der Mehrwert für den Einzelnen deutlich sein – und dann werden wir die Energiewende gemeinsam zum Erfolg führen.“

Christian Mildenberger, Geschäftsführer NRW.Energy4Climate: „Nordrhein-Westfalen ist auf Kurs und soll es bleiben! Energiewende- und Klimaschutzprojekte rechnen sich und wir alle können davon profitieren. Wichtig hierfür ist das gute Zusammenspiel aller Akteure auf kommunaler und Landesebene. NRW.Energy4Climate unterstützt die Kommunen dabei, Herausforderungen anzugehen, auch mitunter schwierige Gespräche zu führen und Lösungen zu finden. Denn die Umsetzung von guten Klimaschutz- und Energiewendeprojekten braucht Mut, einen langen Atem und vor allem gute Kommunikation. “

Wie erfolgreiche regionale Zusammenarbeit aussehen kann, stellte Theo Melcher, Landrat des Kreises Olpe, vor: 2022 gründete der Kreis die „Erneuerbare Energien Beteiligungs- und Entwicklungsgesellschaft im Kreis Olpe mbH“. Die kommunale Gesellschaft ist ein Vorzeigebeispiel dafür, wie man Beteiligung vor Ort umsetzen und die Wertschöpfung bei neuen Projekten in der Region halten kann. Neben zahlreichen Diskussionsbeiträgen konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer außerdem in vier Fachforen und auf einem Markt der Möglichkeiten zu aktuellen Themen und Angeboten des kommunalen Klimaschutzes informieren.

NRW.Energy4Climate unterstützt Verwaltung und Kommunen

In Nordrhein-Westfalen gibt es 396 Städte und Gemeinden und 31 Kreise – und damit jede Menge Raum, Klimaschutz auf lokaler Ebene zu gestalten. Mit dem Kommunalkongress NRW hat die Landesgesellschaft ein zentrales Angebot geschaffen: Kommunalvertreterinnen und -vertreter aus ganz Nordrhein-Westfalen können sich hier jedes Jahr austauschen, vernetzen und gemeinsam den kommunalen Klimaschutz voranbringen. Auf der Website klimaneutrale-kommune.nrw stellt NRW.Energy4Climate außerdem Handlungsempfehlungen und Arbeitshilfen zur Verfügung, um Kommunen auf ihrem Weg zur Klimaneutralität zu unterstützen.