Schwerer ­Gütertransport

LKW, Busse, Züge und Binnenschiffe entscheiden die Mobilitätswende mit.

Mehr als ein Drittel der Emission im Straßenverkehr könnte einspart werden – und zwar, indem Fahrzeuge auf alternative, klimafreundliche Antriebe umsteigen. Dabei spielt der schwere Straßengüterverkehr eine zentrale Rolle: Mit nur zehn Prozent der Fahrzeuge verursacht dieser etwa ein Drittel der im Straßenverkehr entstehenden Emissionen.

Das Land NRW will dazu beitragen, dass klimafreundliche Nutzfahrzeuge wie LKW, Transporter und Busse sowohl auf dem Markt als auch in der Herstellung wirtschaftlicher werden. So sollen sowohl die Kosten für die Produktion als auch für die Lade- und Tankinfrastruktur sinken. Dazu unterstützt die Landesregierung die Akteur:innen mit zahlreichen Maßnahmen:

 

  • In den Projekten „HyTruck.NRW“ und „1.000 Brennstoffzellenbusse“ werden Fahrzeugnutzende und -hersteller zusammengebracht. So werden verlässliche Bedingungen für Einkauf und Produktion von Wasserstofffahrzeugen geschaffen. Denn die „Wasserstoff Roadmap Nordrhein-Westfalen“ legt fest, dass bis 2025 mindestens 400 Brennstoffzellen-LKW und 500 Wasserstoff-Busse auf NRWs Straßen rollen sollen. Bestenfalls soll dieses Ziel sogar übertroffen werden.

  • Keine Fahrt ohne die passende Infrastruktur: Um die Infrastrukturentwicklung zu beschleunigen, werden Workshops zu Kooperationen und zur Konzeption von Green-Energy-Hubs (multifuel-Tankstellen) veranstaltet. Dort sollen perspektivisch nur klimaneutrale Kraftstoffe getankt werden. Nur so kann die von der EU geforderte Lade- und Tankinfrastruktur für klimagerechte Antriebe entstehen.

  • Fahrzeugnutzende lernen in Anwendungsworkshops, wo E-Nutzfahrzeuge und wo mit klimaneutralen Gasen betriebene LKWs zum Einsatz kommen können. Außerdem erfahren Sie mehr über Fördermöglichkeiten und Anforderungen.

 

Mehr Güter auf Schiene und Schiffen

Eine weitere Stellschraube in der Mobilitätswende: Der Schienengüterverkehr. Sein Anteil soll um 25 Prozent steigen. Außerdem wird vermehrt auf Binnenschifffahrt gesetzt. Gleichzeitig steigt damit die Nachfrage nach leistungsfähigen, alternativen Antrieben wie Brennstoffzellensystemen. Sie können in Binnenschiffen, Rangierlokomotiven oder für die Logistik innerhalb eines Betriebsgeländes zum Einsatz kommen. Auch das unterstützt das Land Nordrhein-Westfalen mit unterschiedlichen Projekten:

 

  • Im Rahmen des Projektes „RH2INE“ wird eine Wasserstoffversorgungsinfrastruktur aufgebaut. Bis 2026 sollen außerdem die ersten wasserstoffbetriebene Binnenschiffe auf dem Rhein fahren.
    www.rh2ine.eu     

  • Eine Machbarkeitsstudie ermittelt, wie gut Rangierlokomotiven auf Brennstoffzellenantrieb umgerüstet werden können. Anwendungsworkshops tragen dazu bei, Wasserstoff stärker in die Logistik innerhalb eines Betriebsgeländes zu integrieren. So soll unterstützt werden, dass der Antriebswechsel auch bei diesen Fahrzeugen gelingt.

  • Die Landesregierung fördert Landstromanlagen, die ankernde Schiffe mit regenerativ erzeugtem Strom versorgen. Damit wird der CO2-Ausstoß in den Häfen verringert und die Luftqualität verbessert.  
    www.bra.nrw.de

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