Rohstoffe der
Energiewende

Die Energiewende zu bewältigen, bedeutet Rohstoffe nachhaltig zu sichern

Bodenschätze sind für das menschliche Leben auf unserem Planeten seit jeher von entscheidender Bedeutung. Eine nachhaltige Rohstoffversorgung ist die Voraussetzung für die Funktionsfähigkeit wirtschaftlicher Wertschöpfungsketten, neuer Industrien und Wirtschaftszweige. Dies gilt insbesondere für die Umsetzung einer erfolgreichen Energiewende.

Unsere Erde ist reich an Bodenschätzen. Diese Rohstoffe sind von großer Bedeutung für die Leistungsfähigkeit und den Wohlstand in unserem Bundesland Nordrhein-Westfalen. Zum Erhalt einer stabilen und nachhaltigen Wirtschaft ist deshalb die Gewährleistung der Versorgungssicherheit relevanter Rohstoffe zwingend notwendig. 

Zur Umsetzung einer erfolgreichen Energiewende spielt insbesondere die Sicherstellung einer nachhaltigen Versorgung von nicht-energetischen Rohstoffen eine zentrale Rolle.  Mit den Herausforderungen des immer weiter fortschreitenden Klimawandels gilt es, neben der Versorgungssicherheit, gleichermaßen die Einhaltung globaler Nachhaltigkeitsstandards in der Rohstoffförderung sowie entlang der Lieferketten herzustellen. Bewährte Kompetenzen und Technologien der nordrhein-westfälischen Rohstoffwirtschaft können hier einen wichtigen Beitrag leisten.  

 

Diverse Beschaffungswege betrachten

Nordrhein-Westfalen ist reich an Locker- und Festgestein, Mineralwasser, Salz, Sand oder Kies sowie Energierohstoffen. Bei bestimmten Rohstoffen für die Energiewende, wie zum Beispiel Metallerzen, Batterierohstoffen oder Seltenen Erden Elementen, besteht eine weitgehende Abhängigkeit von ausländischen Ressourcen und Lieferanten. Die Deckung der allgemeinen (NRW) Rohstoffnachfrage erfolgt aktuell durch Importe, durch die Gewinnung aus heimischen Lagerstätten, dem Einsatz von Sekundärrohstoffen aus der Verwertung und dem Recycling von Bauabfällen sowie aus industriellen Prozessen. Das heißt, dass zur Sicherstellung unserer benötigten Rohstoffe eine große Anzahl an Akteuren berücksichtigt werden müssen – vor allem wenn es darum geht, Nachhaltigkeitspotenziale entlang dieser Rohstoffwertschöpfungsketten voll auszuschöpfen. Die innovativen nordrhein-westfälischen Unternehmen der Bergbauwirtschaft und -technik, der erneuerbaren Energien und der Digitalisierung haben dazu gemeinsam mit Forschungs- und Lehreinrichtungen ein umfangreiches Wissen in Theorie und Praxis aufgebaut. 

 

Gemeinsam mit den NRW-Akteuren gestalten

NRW.Energy4Climate möchte die Akteur:innen der Rohstoffwirtschaft, und darüber schließlich die rohstoffverarbeitenden Unternehmen in NRW, bei der Bewältigung dieser Herausforderungen begleiten und unterstützen. Dies gelingt nur im engen Austausch mit der Branche, welcher neben der Vernetzung in branchenrelevanten Veranstaltungen zusätzlich im Rahmen eigener Workshops vertieft wird. Ergänzend dazu werden die Marktakteure zukünftig durch das Bereitstellen unterschiedlicher Informationsangebote unterstützt, wie z.B. zu (inter-)nationalen Projekten, Ausschreibungen und Kooperationen sowie zur Rohstoffsituation NRWs. Internationale Aktivitäten treibt NRW.Energy4Climate auch an dieser Stelle durch fachliche Betreuung ausländischer Delegationen und der Durchführung von Unternehmerreisen ins Ausland voran. Um die vorhandenen Kompetenzen in NRW auch zukünftig zu sichern und auszubauen, ist es essenziell, Forschung und Lehre einzubeziehen und die Bedeutung einer nachhaltigen Rohstoffwirtschaft für das Gelingen der Energiewende der breiten Öffentlichkeit zu eröffnen. 

Ihr Kontakt

Portrait des Projektmanagers Industrie und Produktion Philipp Klein vor einer Glasfront.

Philipp Klein

Projektmanager Industrie und Produktion

Tel: +49 211 822 0864-40

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