Industriepakt

Plattform für die gemeinschaftliche Arbeit an der klimaneutralen Industriezukunft NRW

Mit dem Industriepakt schließen sich die produzierende Industrie NRWs, Verbände, Technologieanbieter sowie Wissenschaft und Politik zusammen, um gemeinsam an dem Ziel des klimaneutralen Industriestandortes NRW zu arbeiten. 

 

Als Teil von IN4climate.NRW, dem Thinktank der Landesgesellschaft NRW.Energy4Climate, wird in dem Industriepakt das Ziel verfolgt, Nordrhein-Westfalen zum ersten klimaneutralen Industriestandort Europas zu machen. Damit dies gelingt, soll der Industriepakt kein isoliertes und in sich abgeschlossenes Element darstellen, sondern als Auftakt für die gemeinschaftliche Erarbeitung eines NRW-Transformationspfades zur klimaneutralen Industrie angelegt werden. Im Einvernehmen aller beteiligten Akteure wird der Transformationsprozess nicht nur transparent gestaltet, sondern ein Pfad erkennbar, der es Industrie und Politik gleichermaßen ermöglicht, auf Abweichungen zu reagieren. Dabei steht nicht allein die Veröffentlichung eines feststehenden, statischen Transformationspfades als Ergebnis im Vordergrund der Aktivitäten, sondern ebenso der Prozess der Erstellung und Umsetzung, im Sinne eines kontinuierlichen Strategie- und Zielabgleichs.  

 

Im Rahmen der Zusammenarbeit unterschreiben alle Teilnehmer:innen den entsprechenden Letter of Intent. Ab Mitte Dezember wird die Teilhabe am Industriepakt für alle Interessierten möglich sein. Entsprechende Möglichkeiten für ein Sig-In werden dann hier möglich sein. 

Arbeitsorganisation

Um eine effiziente Arbeit an dem Transformationspfad zu gewährleisten, wird zunächst ein Kernteam gebildet, das eine repräsentative Auswahl von Industrieunternehmen und -branchenverbänden beinhaltet und kontinuierlich aktiv zur Erstellung des Transformationspfades beiträgt. Die in einzelnen Industrieunternehmen und -branchenverbänden vorliegenden Roadmaps, Pläne und Ideen zur Erreichung der Klimaneutralität sollen im Kontext der übergeordneten Studien und Szenarien für die NRW-Transformationspfade sowie der landes-, wirtschafts-, industrie-, klima- und energiepolitischen Aktivitäten diskutiert werden, um so gemeinsame Zielmarken und Meilensteine zu definieren und optimale Zeitpunkte für notwendige Anpassungen von Rahmenbedingungen abzuleiten.  

 

Um Lösungswege erarbeiten zu können, die die Herausforderungen und Problemstellungen einer industriellen Klimaneutralität branchenübergreifend in Betracht ziehen, werden die Mitglieder des Kernteams zunächst in vier Transformationsbündnisse unterteilt, die in regelmäßigen Workshops zusammenkommen. Während sich zwei der Transformationsbündnisse auf die prozessbedingte CO2-Entstehung konzentrieren (Circular Economy & Alternative Rohstoffe sowie Carbon Capture and Usage / Storage (CCU/CCS) liegt der Fokus bei weiteren zwei auf der energiebedingten CO2-Entstehung (Prozesstemperaturen < 300°C sowie Prozesstemperaturen > 300°C). Dabei sollen diese Strukturen sowie der gesamte Aufbau des Paktes als dynamisches Konstrukt respektive als Prozess angesehen werden. Somit können sich diese Eingruppierungen im weiteren Entwicklungsprozess ändern, um den variablen Anforderungen der Mitglieder und der externen Randbedingungen immer bestmöglich gerecht werden zu können. 

 

Ein erweitertes Team, das im Anschluss auf die Auftaktveranstaltung allen interessierten Industrieunternehmen und -branchenverbänden offensteht, wird im Rahmen regelmäßiger Veranstaltungen (zirka alle neun Monate) in die Ergebnisdiskussion und -nachsteuerung eingebunden. Hier sollen Annahmen und Vorschläge des Kernteams im Gesamtkontext besprochen werden, um konvergente Lösungsansätze für die gesamte partizipierenden NRW-Industrie abzuleiten.  

 

Die ersten Zusammentreffen des erweiterten Teams sind offen für Interessenten, die dem Pakt ebenfalls beitreten möchten. Eine Möglichkeit für ein Sign-In zum erweiterten Team wird nach der Auftaktveranstaltung über die Webseite zu finden sein. 

Blau-Grünes IN4Climate.NRW Logo mit Claim.

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Dr. Klaas Breitkreuz

Projektmanager Industrie und Produktion

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Laura Graziano

Projektmanagerin Industrie und Produktion

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