Im Mittelpunkt der Veranstaltung bei den Berliner Energietagen steht die Vernetzung und der
Austausch zwischen Initiativen und Akteursgruppen, die neue Wege gehen: von
nachbarschaftlich organisierten Nahwärme-Projekten über zivilgesellschaftliche
Zusammenschlüsse bis hin zu lokalen Wärme- und Quartiersgenossenschaften, die
klimagerechte Wärmeinfrastrukturen gemeinsam entwickeln, aufbauen und tragen.
Nach Kurzimpulsen von Nahwärme-Initiativen aus Berlin, Bremen und Wuppertal lädt die
Veranstaltung zum Austausch über Erfahrungen, Herausforderungen und Lösungsansätze für
den Ausbau von Nahwärmenetzen in urbanen Bestandsquartieren ein. Diskutiert werden
Fragen zur Eigentümer*innen-Aktivierung, zur Professionalisierung ehrenamtlicher
Initiativen, zu tragfähigen Finanzierungsmodellen, sowie zu Rahmenbedingungen, die
notwendig sind, damit kooperative Wärmewendeprojekte in Bestandsquartieren leichter auf
den Weg gebracht und umgesetzt werden können.
Insgesamt richten wir den Blick auf das Potenzial kooperativer Nahwärme – insbesondere
dort, wo klassische Fernwärmelösungen fehlen und wo Wärmenetze nicht allein von
Stadtwerken oder großen Energieversorgern geplant und betrieben werden.
Referenzen:
- Gaby Schulten | Vorständin der Wuppertaler WohnungsgenossenschaS Ölberg / AG
Wärmewende - Peter Altvater | Vorstand und ehem. Aufsichtsratsvorsitzender der Bremer
EnergiegenossenschaS ErdwärmeDich Anergienetze eG - ChrisPan Kü$ner | Vorstand von kliQ Berlin eG
Modera'on: Dr. Steven März | Wuppertal Ins'tut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH