Flexibilität und Energienutzung

Wie Netzstabilität auch mit Erneuerbaren Energien erreicht wird 

Die Energiewende und der damit verbundene vollständige Umstieg auf Erneuerbare Energien sind entscheidend für eine klimaneutrale Zukunft. Strom aus Wind und Sonne unterliegt jedoch starken saisonalen und kurzfristigen Schwankungen. 

Energie wird nicht nur dann benötigt, wenn der Wind weht oder die Sonne scheint. Eine hohe Versorgungssicherheit für Verbraucherinnen und Verbraucher kann trotz Schwankungen auch mit Erneuerbaren Energien sichergestellt werden – und zwar durch eine flexible Energieversorgung. 

 

Drei Möglichkeiten, um Strom dauerhaft und flexibel zu verteilen

Durch eine flexible Energieversorgung wird sichergestellt, dass alle Verbraucherinnen und Verbraucher zu jedem Zeitpunkt mit genug Strom versorgt werden. Dieses Gleichgewicht zwischen Stromerzeugung und Stromverbrauch kann durch eine Kombination folgender Mechanismen hergestellt werden: 

Strom speichern

Strom kann auf mehrere Arten eingespeichert und ausgespeichert werden. Daher gibt es verschiedene Speichertypen. Diese können unterschiedlich große Energiemengen aufnehmen und entsprechend lange Zeiträume überbrücken, in denen das Angebot erneuerbarer Energien nicht den Bedarf deckt. Je nach Anwendungszweck unterscheiden sich Speicher im Hinblick auf Anlagenaufwand, Volumen, Gewicht und weitere Eigenschaften.

Strom in andere Energieformen umwandeln

Elektrische Energie kann in andere Energieformen wie zum Beispiel Wärme umgewandelt werden. Das funktioniert auch andersherum, indem andere Energieformen wieder in Strom umgewandelt werden. Dieser Umwandlungsprozess heißt Power-to-X und ist Teil der Sektorenkopplung. Diese nutzt Synergien zwischen unterschiedlichen Sektoren und Energieformen und kann dadurch Kosten reduzieren. 

Strombezug von Prozessen und Anlagen flexibler gestalten

Beim sogenannten Demand Side Management oder Lastmanagement reagieren Stromabnehmerinnen und -abnehmer auf Veränderungen auf Energiemärkten oder im Netz. Das bedeutet, dass die Stromnachfrage der Prozesse und Anlagen aktiv verringert wird, wenn das Stromangebot zu gering ist. Zum Beispiel können Anlagen gedrosselt werden. So passen sich Nachfrage und Angebot flexibel aneinander an und es ergeben sich neue Geschäftsmodelle für Energieverbraucherinnen und -verbraucher. 

Auf diesen Seiten erfahren Sie mehr

Sie wollen mehr zu Demand Side Management erfahren? Dann klicken Sie hier.

Sie wollen mehr zu Power-to-X und Sektorenkopplung erfahren? Dann klicken Sie hier.

Sie wollen mehr zu Energiespeichern erfahren? Dann klicken Sie hier.

Melden Sie sich zum Newsletter an!

Mit unserem Newsletter halten wir Sie über Aktuelles, Projekte und Veranstaltungen auf dem Laufenden.