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22.09.2022

Mehr Tempo beim Klimaschutz

NRW.Energy4Climate und Kommunen haben auf dem Kommunalkongress NRW 2022 Wege zur Klimaneutralität diskutiert

Klimaschutz wird in den Kommunen umgesetzt. Um die Städte, Gemeinden und Kreise auf ihrem Weg zur Klimaneutralität zu unterstützen, hat NRW.Energy4Climate heute (22. September 2022) zum Kommunalkongress geladen: Bei der Fachtagung „Kommunen auf dem Weg zur Klimaneutralität“ haben sich die mehr als 300 Teilnehmenden in Wuppertal vernetzt und die Frage diskutiert, wie noch mehr Tempo beim kommunalen Klimaschutz gemacht werden kann.

 

Schwerpunkte des Kongresses waren die Wärmewende und die kommunale Wärmeplanung, der Ausbau der Erneuerbaren Energien, Förderangebote auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene sowie die Herausforderung, kommunalen Klimaschutz gut zu kommunizieren. Die Keynote hielt Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie, die den Kommunen mehr konkrete Unterstützung beim Klimaschutz vor Ort zusagte. 


Ministerin Mona Neubaur: „Klimaschutz wird vor Ort gemacht. Die Kommunen tragen einen großen Teil dazu bei, die Herausforderungen der Energiekrise und des Klimawandels zu meistern. Deshalb ist es wichtig, dass wir an ihrer Seite stehen und sie mit allen Kräften unterstützen. Nur so können wir unsere ambitionierten Ziele erreichen und Nordrhein-Westfalen schnell klimaneutral und unabhängig von fossilen Rohstoffen machen.“

 

Ulf C. Reichardt, Vorsitzender der Geschäftsführung von NRW.Energy4Climate: „Wir müssen beim kommunalen Klimaschutz noch mehr Hebel in Bewegung setzen als bisher. Die Ambition, das Wissen und die Erfahrung sind in den Kommunen vorhanden. Jetzt geht es darum, die Akteurinnen und Akteure noch besser zu vernetzen und zielgerichtet zu unterstützen. Der Kommunalkongress bietet hierfür den passenden Rahmen. Unser Engagement hört hier aber nicht auf: Die Klimanetzwerkerinnen und -netzwerker von NRW.Energy4Climate sind auch langfristig mit Regionalbüros vor Ort, um die Kommunen auf ihrem Weg zur Klimaneutralität zu beraten und mit anderen Kommunen und Bezirken, dem Land und den Regionalpartnern zu vernetzen.“

 

Kommunalen Klimaschutz langfristig gestalten
Zu vielen der auf dem Kongress behandelten Themen stellt NRW.Energy4Climate konkrete Angebote für Kommunen bereit: 

 

  • Das Projekt AltBauNEU unterstützt Kreise und Kommunen dabei, die Vorteile einer energetischen Sanierung zu vermitteln.
  • Das Projekt KlimaQuartier.NRW fördert die Realisierung klimafreundlicher Quartiere.
  • Das Projekt KlikKS – Klimaschutz in kleinen Kommunen und Stadtteilen – qualifiziert Bürger:innen zu ehrenamtlichen Klimaschutzpat:innen, um so den Klimaschutz aktiv vor Ort voranzutreiben.
  • Der Klimaschutz-Planer unterstützt Kommunen beim Treibhausgasmonitoring.  
  • Das Online-Tool Kom.EMS hilft, kommunale Gebäude dauerhaft energetisch zu optimieren und die CO2-Emissionen im Gebäudebereich zu reduzieren.
  • Das Förder.Navi stellt umfangreiche Informationen über Förderprogramme des Bundes und des Landes bereit.

 

Mit den NRW.Klimanetzwerker:innen ist die Landesgesellschaft zudem vor Ort vertreten, um kommunalen Klimaschutz dezentral zu gestalten und konkrete Projekte zu initiieren. Darüber hinaus gibt NRW.Energy4Climate den Kommunen umfangreiche Informationsmaterialien an die Hand. So hat die Landesgesellschaft heute anlässlich des Kommunalkongresses ein zweiseitiges Infopapier zur kommunalen Wärmeplanung veröffentlicht, das übersichtlich den aktuellen Stand und Ansprechpartner:innen zu diesem Zukunftsthema bündelt. Das Papier gibt es hier zum Download.

 

Ab Ende September bietet NRW.Energy4Climate außerdem eine digitale Veranstaltungsreihe mit Tipps für Kommunen zum Energiesparen an. Informationen zu diesen und weiteren Angeboten für Kommunen gibt es unter energy4climate.nrw/themen/regionaler-kommunaler-klimaschutz.